Sexualberatung

Meine Intention  richtet sich an Frauen, Männer und Paare,  

       
  • die mehr über den eigenen Körper und den Körper des Partners oder der Partnerin wissen wollen,        
  • die ihre Sexualität als problembeladen und unzufrieden erleben,         
  • die nach einer Erkrankung oder Operation neuen Herausforderungen in der Sexualität gegenüberstehen,        
  • die sich aufgrund der körperlichen Veränderungen in den Wechseljahren neu wahrnehmen und ihre Sexualität neu gestalten wollen,        
  • die körperliche oder andere Probleme mit ihrer Sexualität haben,
  • die wieder zu einer befriedigenden und erfüllten Sexualität und Partnerschaft finden wollen,         
  • die die Erotik als Kunst gestalten wollen und         
  • die dies als Teil der Lebenskunst leben und erleben wollen.  

Zu einem erfüllten Leben gehört eine erfüllte, befriedigende Sexualität und weiter gefasst eine solche Erotik. In der Beziehung zu sich selbst und in partnerschaftlichen Beziehungen ist sie ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. Die Sexualität ist ein wunderbares Geschenk der Schöpfung. Sie ermöglicht uns loszulassen, wir können uns fallenlassen, eine tiefe Intimität mit uns selbst und mit unserem Partner/unserer Partnerin erleben. Sie ermöglicht es der Liebe, die wir für einen Menschen empfinden, Ausdruck zu geben in der vollkommenen Hingabe in einer erotischen Beziehung. Sie bereitet der Liebe den Weg in die Tiefe des Miteinanders und zum anderen hin. Sie gibt der Beziehung Wert und Würde in der Intimität des Miteinanders. Sie ist eine hohe Kunst, die hohe Kunst der Liebe.

Sexualität ist eine wunderbare Herausforderung des Lebens. Sie gehört zu uns in unserem tiefsten Inneren und fordert uns elementar heraus. Sie will gelebt werden, sie treibt uns an und das Spannende ist, sie treibt Männer und Frauen unterschiedlich an. Das heisst, über uns hinaus haben wir die einmalige Chance uns in dieser tiefen Erfahrung Sexualität zu erweitern, weil uns das andere Geschlecht dazu auffordert, über den eigenen „Tellerrand“ zu schauen, das Anderssein des Gegenübers in seiner Männlichkeit oder Weiblichkeit zu erkunden, neugierig darauf zu sein, sich in Hingabe und Nehmen, in Aufnehmen und Eindringen, in Zärtlichkeit und Zufassen, in Sinnlichkeit und erotischem Spiel zu bewegen wie auf einem grossen Feld der Selbsterfahrung und Erfahrung des Partners / der Partnerin.  

Probleme tauchen auf diesem Weg automatisch auf. Denn es geht ja nicht um die Verschmelzung sondern die Differenzierung, das Miteinander zweier unterschiedlicher Möglichkeiten, die zu einem gemeinsamen Genuss und zu intensiv erlebter Intimität führen können. Das wiederum bindet Menschen aneinander ohne festzubinden. Es hilft uns bei der Entwicklung unserer Persönlichkeit, weil sich jeder auch mit sich selbst auseinandersetzen muss im Gegenüber des anderen. Und das macht uns selbstbewusst und stark. 

 

Meine Philosophie in der Begleitung der Sexualität von Menschen:

Eine würdevolle Sexualität zu leben schenkt tiefe Befriedigung und Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein. Der Begriff Würde (lateinisch dignitas) spricht dem Menschen eine einzigartige Bestimmung des Seins zu. Sie steht eng in Zusammenhang mit dem Wort „Wert“. Der Wert der Würde liegt im Inneren eines jeden Menschen selbst. Somit enthält eine „würdevollen Sexualität“ auch eine „wertvolle Sexualität“.   

Das Ritual der körperlichen Liebe, der Sexualität ist eine würdige Feier unseres tiefsten Wesens. Vor allem dann, wenn Sie in eine gelebte Erotik eingebettet ist. Es liegt an uns, wie individuell und würdevoll wir dieses Ritual aufbauen und zelebrieren.  Hier ist von Natur aus nichts festgelegt, jeder hat die Freiheit, sich im Bereich der Sexualität und Erotik selbst zu erschaffen. Diese Selbstbestimmung macht einen grossen Teil befriedigender Sexualität aus. 

Die individuelle BeWertung der Sexualität  macht es aus, ob in ihr Würde enthalten ist. Je negativer die  BeWertung desto weniger wird sie uns ein wertvoller Lebensteil sein. So hat jeder mit sich eine Aufgabe: die eigene Würde in der Sexualität herzustellen, sie wertzuschätzen als wertvolle Gabe, die uns Menschen geschenkt ist, sie in Rituale einzubetten, die den eigenen Körper und die eigene Seele nähre und auch den Körper und die Seele des Partners nähren.  

Sie ist damit die tiefste innere Würde in einer Beziehung, die zwei Menschen sich geben können.  

Sie ist gleichzeitig die tiefe innere Würde, die wir uns selbst geben können.

WHO 1975 „Sexuelle Gesundheit ist die Integration der somatischen, emotionalen, intellektuellen und sozialen Aspekte sexuellen Seins auf eine Weise, die positiv bereichert und Persönlichkeit, Kommunikation und Liebe stärkt. Grundlegend für dieses Konzept sind das Recht auf sexuelle Information und das Recht auf Lust.“ „Die Vorstellung sexueller Gesundheit impliziert also eine positive Einstellung zur menschlichen Sexualität und der Zweck sexueller Gesundheitspflege sollte nicht nur Beratung und Betreuung bei der Fortpflanzung und sexuell übertragbarer Krankheiten sein, sondern die Verbesserung der Lebensqualität und persönlicher Beziehungen.“     

WHO 2001 Aus der WHO-Regionalstrategie für sexuelle und reproduktive Gesundheit: Sexuelle Gesundheit umfasst im Wesentlichen drei Unterbereiche: Eine Umgebung, die den uneingeschränkten Genuss ihrer Sexualität als Potenzial ihrer selbst ermöglicht. Freiheit von sexuellem Zwang, Missbrauch und sexueller Gewalt. Schutz vor Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit dem Sexualleben und entsprechende Behandlung derselben.